Franchise Learning

Nutzung von E-Learning und Web 2.0.
für Schulung und Weiterbildung,
Informationsmanagement und
Community-Bildung in Franchise-Systemen

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Schulung und Weiterbildung - Der Mix macht's

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E-Learning & Web 2.0.

E-Learning & Web 2.0. - Der Mix machts.

Im Bereich des webbased E-Learning wird zum überwiegenden Teil kein reines Computer-Lernen praktiziert sondern ein Mix, das so genannte Blended Learning. 

Der zentrale Aspekt von Blended Learning ist die Vor- bzw. Nachbereitung der Präsenzschulung über das Internet. Insbesondere die Nachbereitung von Lernveranstaltungen sichert einen Lerntransfer, den klassische Präsenzveranstaltungen nicht leisten können. Im Methoden-, Medien- und Theorienmix des Blended Learning können ganz verschiedene technische Systeme und didaktische Modelle zum Einsatz kommen, je nachdem, welche Anforderungen bestehen.

Die Gründe zur Nutzung von Lernsystemen bei der Anfangsschulung von Franchise-Nehmer sind nicht nur in der Verbesserung der Situation auf Seiten der Nehmer zu suchen – Sie können auch institutioneller Natur sein.

Online-Lernsysteme bieten im Gegensatz zu reiner Präsenzlehre einige spezifische Vorteile für den System-Geber. So sind insbesondere die Wiederverwendbarkeit der Inhalte, deren zentrale Lagerung und Möglichkeiten der Aktualisierung zu nennen. Ferner lassen sich auf Basis von Statistiken und Feedback-Optionen Erkenntnisse zur Planung und Verbesserung der Lernmodule ableiten.

Es geht bei solchen Maßnahmen um Partnerbindung und Synergien und letztlich auch um Wettbewerbsvorteile, die im Franchise-Markt genutzt werden können.

Kommunikationskonzepte und Didaktik

Wenn über Diskussionsforen, E-Mail und Kommentar-Systeme nachgedacht  wird, kann es bei Franchise-Gebern gewisse Vorbehalte geben. Wie soll man mit negativen Äußerungen verfahren und wie vermeidet man, dass Gruppendynamiken und Stimmungen entstehen, die nicht gewünscht sind?

Grundsätzlich stammen diese Ängste aus dem klassischen Web 1.0., wo Redakteure noch über die Inhalte von Webseiten "gewacht" haben und Nutzerbeiträge lediglich in Form von manuell Leserzuschrift eingebunden wurden. Eine freie Redaktion durch die User wurde damals mit Chaos gleichgesetzt.

Die meisten Web 2.0. Portale weisen nach, dass große Ängste unbegründet sind. Communities im Internet zeigen sehr ausgeprägte Selbstreinigungs- und Regulierungskräfte. Es gilt dennoch von vornherein, dass  Kommunikationsströme und Möglichkeiten idealerweise zu konzipieren und zu regulieren sind, um einen Rahmen zu schaffen.

Es gibt zahlreiche technische und konzeptionelle Optionen, Kommunikationsströme in geordnete Bahnen zu lenken. Wenn dies geschieht, kann der Franchise-Geber von der Community profitieren ohne in ideologische Schwierigkeiten zu geraten.

 

* Quelle: FIW- Franchise-Institut für die deutsche Wirtschaft/ Rodenberg, www.franchise-world.de/fiw/

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